Die Schlosskellerei

Als die Menschen der vorindustriellen Gesellschaft in enger Abhängigkeit von der Natur lebten, hatten sie nicht das Gefühl, besonders "naturverbunden" zu sein. Die Natur war Lebensgrundlage und alltägliches Arbeitsfeld. Sie konnte sich freundlich gesinnt zeigen, aber auch grausam und wankelmütig.

Grüner VeltlinerDie Bauern waren gezwungen, im "Einklang" mit natürlichen Prozessen zu leben, um ihr eigenes Überleben auf nachhaltige Weise zu ermöglichen. Oft genug aber hatten sie den Eindruck, einen Kampf zu führen: gegen die Unbilden der Witterung, Trockenheit und Dürre oder Feuchtigkeit und Fäulnis, gegen Heuschrecken und dergleichen Plagen in der Welt von Flora und Fauna.

Blauer Portugueser Sie waren dankbar für die erhaltenen Gaben und betrachteten sie als Gottesgeschenk. Sie kannten auch Gefühle wie Stolz angesichts einer guten Ernte oder einer gelungenen Auspflanzung.

"Schön" fanden sie die Natur in der Regel aber nicht, dazu waren sie ihr zu nahe. Erst der moderne Mensch, der sich scheinbar aus der unmittelbaren Verknüpfung und Abhängigkeit von natürlichen Phänomenen befreit hatte und diese mit einer gewissen Distanz betrachten konnte, entwickelte einen ästhetischen Blick auf Natur und Landschaft. Wie an den Beschreibungen der Schönheiten der Retzer Weinlandschaft durch den Besitzer des Gatterburg'schen Schlossweingutes deutlich wird, ist dieser Blick Ausdruck einer Verbundenheit, die nun auf der Basis von Freiwilligkeit erneut angestrebt wird.

Gemeinschaft der Winzer Retzbach und Umgebung Als Mitglied der Gemeinschaft der Winzer Retzbach und Umgebung werden die Flaschenwasch- und Füllarbeiten ausserhalb der Betriebsstandortes durchgeführt.

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Ein Blick in den Keller
Ein Blick in den Keller

 

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Gatterburg'sche Schlosskellerei

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